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Die Urlaubsliebe in Ägypten - mal von der unschönen Seite betrachtet

Das Folgende ist für viele sicher nicht "nett" und hat mit Holiday und Dolce Vita nichts zu tun und doch ist es in meinen Augen wichtig - auch darüber etwas zu schreiben. Denn auch sowas hab ich in den Jahren kennen gelernt. Gott sei Dank nicht persönlich, aber mir begegneten so viele Frauen, die alles, aber auch wirklich alles gegeben haben um ihren Traum von der großen Orientalischen Liebe weiterleben zu können - und haben letztenendes - doch verloren. Unter anderem sind Existenzen den Bach runter gegangen, Familien auseinandergebrochen - weil die Frau im Urlaub einen "Habibi" kennen gelernt hat. Leider leider ist "Prävention" in diesem Fall - so gut wie kaum möglich ....

Für die meisten "Frauenjäger" vor Ort ist alle 8 oder 14 Tage "Mega Party" und zwar dass ganz Jahr über. Denn dann kommen die Flieger u.a. mit "frischen" oft ausgehungerten Frauen in den Urlaubregionen am Roten Meer an. Bitte versteht mich nicht falsch: Vor Dummheit, Schuld- oder Unschuld möchte ich pauschal nicht reden.

Aber es sind nun mal Tatsachen: Viele der Frauen haben langelange Zeit nichts nettes, oder liebes mehr gehört, sind emotional ausgelaugt - der Akku ist leer. Ihr Leben in Deutschland, Italien, Schweiz Österreich usw. verläuft häufig so, oder so ähnlich: Zu Hause sind sie ggf. Selbstständig, oder haben einen verantwortungsvollen Vollzeitjob, ziehen nebenbei erfolgreich ihre Kinder alleine groß, oder der Mann hat durch seinen Job, oder einer florirenden Firma - nie wirklich Zeit.

Dann gibt es noch die, die sich ggf. eine Woche Auszeit vom Munde abgespart haben, ihre "Ableger" mal für ne Woche bei der Omi parken können, oder die, die dem perversen Schönheitsdenken- bzw. Warn in unserer Gesellschaft, m e i n e n  ggf. nicht mehr stand halten zu können. Die einen streben nach Anerkennung und Geld, die anderen nach völliger Selbstständigkeit, sprich auch Emanzipation oder Selbstverwirklichung und zu guter letzt die, die jenseitz der 50 Jahre sind und die meinen ihnen läuft die Zeit davon. Das alles gebündelt und noch viel mehr - hat m. E. viele weibliche, Bedürfnisse zwangsläufig begraben. Aber sie liegen nun mal in unserer Natur und können nicht ignoriert oder abgeschaltet werden. Und das ist eigentlich gut so.

Irgendwann ist der Topf voll, sie wollen, oder müssen mal Raus aus den alltäglichen Alltagsmief, blättern in einem Reisekatalog und sehen „Urlaub wie 1001 Nacht“ und erschwinglich ist es auch noch. Es wird ggf. gerade noch mal auf der Weltkarte nachgeschaut wo Ägypten liegt und das war`s dann auch schon. Eine weitere Urlaubszielvorbereitung gibt es in den seltensten Fällen. Genau das sind m.E. die potentiellen Opfer und es werden immer mehr. In Hurghada und den anderen Urlaubsregionen am Roten Meer, können die Männer - die drauf aus sind - riechen was mit einer Frau los ist, sie haben den Instink und es ist schließlich ihr Geschäft. Sie riechen ob du zufrieden bist, sie riechen ob du bereit zu einem (Liebes)Abenteuer bist und sie riechen ob du dich allein fühlst und unangeknakst bist. Für die meisten Frauen sind eine ungeteilte Aufmerksamkeit, die herrlichen Komplimente - die zu 99,9% den Anfang machen - wie heilender Balsam auf ihrer verkümmerten Seele .

Auf einmal fühlen sie sich irre gut, ihr Glück zeigt sich im Spiegelbild, sie sind beschwingt und voller Elan und sie glauben ganz schnell und ganz fest zu wissen, dass es genau das ist - was sie schon immer gesucht und gebraucht haben - eben weil es sich so gut anfühlt.

Aber sie sind ins Land am Nil gekommen, ohne das geringste über die Kultur, geschweige denn von sozialen Hintergründen, nichts von den traditionellen Familienverbunden, aus denen ihr neuer Geliebte kommt. Der Anfang des „Spinnennetzes“ wird sehr häufig schon an Flughafen gemacht, über die Jahre hinweg hat das Ganze schon "Mafiaähnliche Struckturen" angenommen. Denn der Slogan ist: Wer gute Geschäfte machen will muss gut vorbereitet sein. Und wenn die Falle zugeschnappt hat, der Urlaub zuende ist, beginnt das meist zermürbende Dasein einer sehr unbefriedigenden oder auch schmerzhaften Fernbeziehung. Ich weiß von Männer, für die artet es hin- und wieder in regelrechten Stress aus - ihren Terminkalender zu führen, viele haben gar verschiedene Handy die "Anna oder Susi" heißen. Aber ich kenne auch ein paar, bei denen ist es kräftig in die Hose gegangen, weil „Natascha und Julia“ irgendwann mal "überraschender Weise" zu selben Zeit an kamen.

Denn „Eine“ reicht oft nicht aus um sich wirklich etwas auf zubauen oder mit dem man sich bei der Familie beweisen kann. Es gibt Männer vor Ort, die hatten vor ein paar Jahren, als sie aus dem Delta in die Stadt kamen, noch nichts - heute hat der ein oder andere ein Hotel, oder eine Tauchschule - mit und ohne Boote, oder ein Haus in das irgendwann als SIE nicht da war, der (ägyptische) FamilienClan, samt ägyptischer Ehefrau eingezogen. Und die, die Hütte und das Ganze drum herum bezahlt hat logiert weiterhin in Hotels - auf eigene Kosten versteht sich und behauptet immer noch: "Er liebt mich - aber er muss sich auch um die Familie kümmern - die sind doch so arm.

Eine Betroffene schilderte ihre Situation so: Wir haben eine Orfi-Ehe geschlossen, Jobbedingt lebe ich weiterhin hier, mein Mann in Hurghada. In der ersten Zeit hatten wir jeden Tag Kontakt und ich bin oft wie möglich zu ihm geflogen. Inzwischen hat er den Kontakt abgebrochen und ist unauffindbar. Um eine Villa als „unser neues zu Hause“ auszubauen hab ich ihm eine größere Summe an finanziellen Mitteln zukommen lassen und unterstützt so weit ich konnte. Wenn ich zu „unserer“ Wohnung komme, kann ich den Schlüssel nicht mehr nutzen, da er das Schloss ausgetauscht hat. Auch wenn sein Auto vor der Tür steht, macht er nicht auf. Was soll ich machen? Er ist schließlich mein Mann und meine Gefühle für ihn sind immer noch sehr stark. ………………… Solche-  oder ähnliche Geschichten gibt es 100derte. Wer sich wirklich tiefer mit dem Thema beschäftigt, der wird schnell erfahren: Das bei gemischten Paaren eine Ehe - geschlossen in Kairo am Shar el Akari" - als die einzige rechtlich legale und gesellschaftlich akzeptierte Verbindung zwischen den beiden Geschlechtern gilt.

PS - Thema gemischte Ehepaare: Natürlich gibt es Ausnahmen - auch solche kenne ich. Ein sehr gut befreundetes Paar z.B. feierte Anfang November 2014 Goldene Hochzeit. Allerdings haben die Beiden sich auf ganz andere Weise kennengelernt wie oben beschrieben.