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Nubisches Museum

Das Ende 1997 eingeweihte, ist ein Gemeinschaftswerk des Architekten Mahmoud El Hakim und des mexikanischen Architekten Pedro Vasquez, der für die Innenausstattung verantwortlich war- ist wirklich lohnenswert. Das wunderbar harmonisch in die landschaftliche Umgebung passende Museum - bietet seinen Besuchern ein vollständiges "Panorama" über Archäologie, Geschichte und Kultur der Nubier und es darf auch hier, ohne Blitz fotografiert werden. Eintritt 50LE (Stand Ende 2012). Die Haupthalle des Museums wird von einer Kolossalstatue Ramses II. "beherrscht", die ursprünglich den Tempel in Gerf Hussein schmückte - dieser konnte damals, im Zuge der UNESCO-Rettungsaktion der Nubischen Kulturschätze, nicht vollständig erhalten werden und steht heute, wie so vieles andere, über 60m tief im Staudammwasser. Ca. vier Millionen Nubier leben in Ägypten, dieses tolle Museum hält die Erinnerung an ihre reiche Kultur ein großes Stück lebendig und wach. Der Besuch dort hat mich tief beeindruckt, hinterließ aber irgendwie auch ein beklemmendes Gefühl. Mit dem Bau des neuen Staudammes wurde dem Volk, sein Land und seine Kultur - größtenteils und unwiederbringbar im Wasser versenkt.

Aber nicht nur Innen hat das Nubische Museum etwas einzigartiges zu bieten - auch um das Museum herum - wenn der Kopf die vielen Eindrücke verarbeiten muss - kann man zwischen herrlich duftenden Pflanzen, Wasserläufen und Springbrunnen lustwandeln und wieder entspannen.