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Arabischer Frühling

Politische Kunst: Worte mit Spenkraft

Die Künstlerin Amira Hanafi bietet eine emotionale Auseinandersetzung mit dem Arabischen Frühling. "Vor der Revolution war die Zukunft dunkel und alles war zerstört, aber dem Land ging es gut." "Die Elektrizität geht jetzt aus. Wenn ich protestiere, nehmen sie mir für 15 Jahre meine Zukunft. Das ist die Zukunft: eine schwarze Zukunft." Das sind zwei Beispiele aus dem "Dictionary of the Revolution", nachzulesen in der Rubrik "Zukunft".

Harter Schlag für die Zivilgesellschaft in Ägypten

Ein neues Gesetz schränkt die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen in Ägypten massiv ein. Dafür sind die Revolutionäre von 2011 nicht auf die Straße gegangen, meint Khalid El Kaoutit. Nun ist er gefallen - der Todesschuss für die Zivilgesellschaft in Ägypten. Bald können die Untaten des Regimes nicht mehr aufgedeckt werden. Die politischen Oppositionellen, sollten sie vor Gericht stehen, erhalten keinen echten Rechtsbeistand mehr. Die Welt wird nichts mehr über Folter in ägyptischen Gefängnissen erfahren - nicht einmal, ob es dort politische Gefangene gibt.

Es ist wieder politischer Winter in Ägypten

Als der Arabische Frühling vor fünf Jahren in Ägypten die jahrzehntelange Präsidentschaft Mubaraks beendete, hofften viele Menschen auf eine bessere Zukunft. Doch es kam anders: Das Land ist in eine Repression zurückgefallen, Opposition und Aktivisten wurden verfolgt, die Presse ist unfrei. Am Morgen des 25. Januar 2011 hatte Eman Helal noch mit ihrem Chef gescherzt. Ein Protest im Stadtzentrum. Hier im Kairo des autoritären Machthabers Husni Mubarak. Das werde ja bestimmt ein Riesending.

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