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Kairo

Die Stadt der Toten in Kairo

"König Farouk ist in der Nähe meines Hauses begraben", prahlte Abdul Aziz Sahel in einem Interview mit National Geographic. "Ich lebe hier seit achtzig Jahren." Sahel und seine Familie bewohnen eine der verborgenen Morbiditäten Kairos - die Stadt der Toten. Diese riesige Nekropole stammt aus dem siebten Jahrhundert und beherbergt heute mehr als nur die Bestatteten. Den Einheimischen ist sie unter dem Namen Al-Qarafa bekannt, und ihr Horizont ist übersät mit arabesken Kuppeln und Sand, der von den nahe gelegenen Gräbern gehoben wurde.

GEM eröffnet mit der 10-tägigen Festivalpremiere der Oper Tutanchamun

Der Ägyptologie-Professor Ahmed Badran kündigte an, dass die Eröffnung des Großen Ägyptischen Museums im November mit der Premiere der Tutanchamun-Oper verbunden sein wird. In einem Telefongespräch mit dem Satellitensender TeN sagte Badran, dass die Eröffnungszeremonie an ein internationales Unternehmen vergeben wurde, das auf die Organisation kultureller Veranstaltungen spezialisiert ist, und dass die Eröffnung zehn Tage dauern wird.

Zabalin - Ägyptens Müllsammler

Umweltministerium will 5.000 Müllsammler legalisieren - Das Umweltministerium arbeitet daran, 5.000 Müllsammler in ganz Ägypten zu legalisieren. Durch die Registrierung dieser Arbeiter in Abstimmung mit dem Arbeitsministerium will das Umweltministerium den Müllsammlern eine Sozialversicherung bieten und diesen informellen Arbeitern ein gewisses Maß an Arbeitsplatzsicherheit gewähren.

Sprung aus 4500 Metern Höhe

Die Pyramiden von Gizeh – eines der bekanntesten Urlaubsziele der Welt. Die Kolosse in der ägyptischen Wüste nahe der Hauptstadt Kairo haben schon viele Touristen bestaunt. Doch nicht nur die, denn dieser magische Ort mit seinen bis zu 140 Meter hohen antiken Bauwerken haben auch 90 Fallschirmspringer aus 19 Nationen angezogen. Sie springen aus 4500m oberhalb der Pyramiden ab und gleiten lautlos und waghalsig zugleich an den Bauwerken vorbei, getreu dem Motto der Veranstaltung "Springe wie ein Pharao".

Corona in Ägypten Die Müllsortierer von Kairo

Sie leben im und vom Müll aus Kairo. Tausende Menschen sortieren jeden Tag in Ägyptens Hauptstadt Abfall. In Zeiten von Corona ein hochriskanter Job, denn sie haben keinerlei Schutz.  Mit seinen bloßen Händen sortiert Ibrahim Sayed Flaschen, alte Medikamente, zerbrochene Teller, Lampen und reichlich anderen Unrat. Das Gesicht des 55-Jährigen, seine Klamotten sind vom Schmutz dunkel verfärbt. Eine seiner Töchter steht neben ihm und schaut zu. Überall Fliegen. Es riecht bestialisch. Jeden Morgen liefern Lastwagen riesige Säcke mit dem Müll aus Kairo an. 16 Tonnen täglich.

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