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News

Die Tomate als solche

Eine salafistische Gruppe soll in Ägypten Muslime davor gewarnt haben, Tomaten zu essen. Die Begründung: Wenn man sie aufschneide, werde ein Kreuz sichtbar. Anmerkungen zur Geschichte eines christlichen Symbols. Zu den ungelösten Rätseln der Menschheit gehört die Frage, was zuerst da war: die Tomate oder der Islam? Einen wichtigen Beitrag zu dieser Debatte hat nun die türkische Zeitung „Hürriyet Daily News“ geliefert. Laut einem in dieser Zeitung veröffentlichten Bericht hat eine salafistische Gruppe in Ägypten Muslime davor gewarnt, Tomaten zu essen.

AUA-Flieger musste wegen Sandsturms auf dem Boden bleiben

Wegen eines Sandsturms hat ein Airbus A319 der Austrian Airlines (AUA) nicht abheben können. 135 Passagiere, die eigentlich am Donnerstag in Wien zurückerwartet wurden, sind damit in dem ägyptischen Ferienort am Roten Meer gestrandet. Ein Sprecher der AUA sagte, dass der Sandsturm stärker als vorhergesagt war. ... InfoQuelle

Foto: A319

Mädchen in Ägypten - die Powergirls von Davudiya

Ein Dorfverein in Ägypten kämpft gegen Kinderehen und die Genitalverstümmelung von Mädchen – auch mit einem Theaterstück. Wenn Armut idyllisch aussehen kann, dann im ägyptischen Dorf Davudiya, drei Autostunden von Kairo entfernt. Der 6.000-Seelen-Ort liegt am östlichen Ende des Niltales, an der Grenze zwischen dem Grün der Felder, gespeist von den Bewässerungskanälen auf der einen und einer Kalkstein-Bergkette auf der anderen Seite, die den Beginn der Wüste markiert. ....

Ägyptens Vietnam

Präsident Al-Sisi schließt einen Einmarsch im Jemen nicht aus. Im Jemen liefern sich die schiitischen Huthi-Rebellen, Teile der Armee, Bürgermilizen und Stämme, die loyal hinter Präsident Abd-Rabb Mansour Hadi stehen, erbitterte Kämpfe. Aden, die einstige Hauptstadt des ehemals unabhängigen Südjemen, ist Kriegsgebiet. Die 500.000 Einwohner zählende Metropole gleicht laut Augenzeugen einer Geisterstadt - die Straßen sind leer gefegt. Die Huthis haben hier nicht nur Bürgermilizen, sondern auch eine von Saudi-Arabien angeführte arabische Militär-Allianz gegen sich.

Unabhängige Kulturprojekte in Kairo

Die WG als Kunstraum - Trotz wachsender Zensurmaßnahmen geben Kairos unabhängige Kunst- und Kulturproduzenten nicht auf. Das News-Portal „Mada Masr“ macht es vor. Die Straßen rund um den Talab Harb Square sind wie leer gefegt, den fliegenden Händlern wurde ein abseits gelegener Ort außerhalb des Stadtzentrums zugewiesen. Es waren zuletzt einfach zu viele, meint die Filmemacherin Nagham Osman und sagt, man müsse beide Seiten sehen.

Besuch des Hathor Tempels in Dendera

Der in Oberägypten gelegenen Ort Dendera liegt runde 60 km nördlich von der Tempelstadt Luxor entfernt. Erbaut wurde der Tempel Ende des ersten Jahrhunderts vor Chr. und der Göttin Hathor geweiht, die als Frau mit Kuhohren dar gestellt wird und als Gottheit des Kosmos verehrt wurde, in dem das Leben Form annimmt - aber auch als Göttin der Liebe, als Quelle der Freude der lebenden Kreaturen.

Polizei tötet Extremistenführer

Ägyptische Sicherheitskräfte haben den Anführer einer Extremistengruppe getötet. Bei der Organisation handelt es sich um "Adschnad Misr", auf deutsch: Soldaten Ägyptens. Die Gruppierung hat laut Innenministerium zahlreiche Anschläge auf die Polizei verübt, vornehmlich im Raum Kairo. Erst gestern bekannte sich "Adschnad Misr" über Twitter zu einem Attentat, das sich am gleichen Tag an einem Kontrollposten auf einer Brücke in der ägyptischen Hauptstadt ereignet hatte. Dabei starb ein Polizist. Die Brücke führt zum Stadtteil Zamalek auf einer Insel im Nil.

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