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News

Die Mumie einer werdenden Mutter

Es ist ein Unikum der Mumienforschung: Der einbalsamierte Leichnam einer Frau stellte sich bei computertomografischen Untersuchungen als Mumie einer Schwangeren heraus. Wie Wojciech Ejsmond von der Polnischen Akademie der Wissenschaften und sein Team im Fachblatt »Journal of Archaeological Science« schreiben, liegt in der Beckenhöhle der Toten ein Fötus, der sich ungefähr im letzten Trimester der Schwangerschaft befand.

Das Rote Meer teilt sich schon lange

Ozean oder kein Ozean, das ist die Frage, die die Geologenzunft beim Roten Meer schon lange umtreibt. So herrscht keine Einigkeit darüber, wie alt das schmale Gewässer zwischen Afrika und der Arabischen Halbinsel ist und ob sich der Grabenbruch bereits zu einem Ozeanboden entwickelt hat. Nun hat ein Team um Nico Augustin vom GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel ein neues tektonisches Modell des Gewässers veröffentlicht, das dem Roten Meer mit 13 Millionen Jahren ein deutlich höheres Alter bescheinigt als bislang angenommen.

Massives Feuer in Kairo verschlingt 13 Autos und 10 Tuk-Tuks auf einem Parkplatz

Ein massives Feuer brach auf einem Kairoer Parkplatz im Stadtteil Dar al-Salam aus und verschlang 13 Autos und zehn Tuk-Tuks, wie die Nachrichten-Website "al-Shorouk" berichtet. Krankenwagen wurden entsandt, um das Feuer zu löschen. Der stellvertretende Gouverneur von Süd-Kairo, Jihan Abdel Moneim, besuchte den Ort des Geschehens, um die Umstände des Feuers aufzudecken und die getroffenen Maßnahmen zu überprüfen.

Ägyptisches Parlament verschärft Strafe für weibliche Genitalverstümmelung

Das ägyptische Repräsentantenhaus hat mit einer Zweidrittelmehrheit einen Gesetzentwurf zur Verschärfung der Strafe für weibliche Genitalverstümmelung (FGM) angenommen, teilte der Sekretär des Gesetzgebungsausschusses im Repräsentantenhaus, Ali Badr, mit. "Dies wird als ein Grundrecht für Frauen angesehen, das bewahrt werden muss, es ist ein Verbrechen, und unser Ziel ist es, daran zu arbeiten, diese schlechte Angewohnheit auszurotten, die heute noch in einigen Teilen der ägyptischen Gesellschaft existiert", sagte er in einem Telefonat mit dem Sender MBC Masr.

Die Türkei wirbt um eine verlorene Braut

Sieben Jahre lang herrschte Eiszeit zwischen Ankara und Kairo. Und nicht nur das: Die Staatspräsidenten Recep Tayyeb Erdogan und Abdel Fattah al-Sisi verband eine tiefe Feindschaft. Doch jetzt herrscht Tauwetter. Der türkische Parlamentspräsident sprach seinem Kollegen in Ägypten sein tiefstes Beileid nach dem Zugunglück mit mehreren Toten Ende März aus, Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu telefonierte mit Sameh Shoukri, dem Außenminister in Kairo, und gratulierte ihm zum Beginn des Ramadan. Beide bestellten besondere Grüße von Erdogan. Wie ein Bräutigam wirbt dieser um die Braut am Nil. ....

National Museum of Egyptian Civilization (u. a. Mumiensaal)

Etwa 2.000 Besucher aus dem In- und Ausland strömten in das Nationalmuseum der ägyptischen Zivilisation in Fustat, um den Saal der königlichen Mumien am Montag, dem ersten Tag der Eröffnung, der mit dem Tag des Weltkulturerbes zusammenfällt, zu besichtigen, verkündete der Vorstandsvorsitzende des Museums Ahmed Ghonei. Das Nationalmuseum der ägyptischen Zivilisation in Fustat hat seit der Eröffnung der zentralen Ausstellungshalle und dem Empfang der königlichen Mumienprozession am 3. April Tausende von ägyptischen und ausländischen Besuchern empfangen.

Gesundheitsministerium warnt - Ägypten sei auf dem Weg in eine "Katastrophe", wenn die Bürger weiterhin Vorsichtsmaßnahmen ignorieren

Das ägyptische Gesundheitsministerium hat am Dienstag eine Warnung herausgegeben, dass eine "Katastrophe" eintreten wird, wenn die Nation ihren derzeitigen Weg der laxen Befolgung von Vorsichtsmaßnahmen fortsetzt. Die Beraterin des Gesundheitsministers, Noha Assem, warnte: "Wenn wir mit der gegenwärtigen Situation weitermachen, wird eine Katastrophe eintreten." "Es müssen stärkere Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern", sagte sie und wies darauf hin, dass die Fälle seit Beginn des Ramadan gestiegen sind.

Schon wieder ein Zugunglück in Ägypten: Zahl der Toten nach Unglück bei 23

Nach einem schweren Zugunglück in Ägypten ist die Zahl der Todesopfer auf 23 gestiegen. Wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte, wurden mehr als 130 Menschen verletzt. Der Generalstaatsanwalt ordnete die Festnahme von 23 Verdächtigen an. Das ägyptische Gesundheitsministerium hatte zunächst von elf Toten und fast hundert Verletzten gesprochen. Das Unglück hatte sich am Sonntag in der Kleinstadt Tuch im Nildelta ereignet, die rund 40 Kilometer von der Hauptstadt Kairo entfernt ist. Mehrere Waggons eines Zuges, der von Kairo nach Mansura fahren sollte, waren entgleist.

Busunglück in Ägypten

Lastwagen und Bus kollidieren - mindestens 20 Tote - Bei einem Busunfall sind in Ägypten mindestens 20 Menschen getötet worden. Drei weitere seien bei dem Zusammenstoß von einem Bus und einem Lastwagen in der Nacht zu Mittwoch verletzt worden, teilte das ägyptische Gesundheitsministerium mit. Sie kamen in ein Krankenhaus. Der Unfall hatte sich aus zunächst ungeklärter Ursache in der Nähe der Provinz Assiut rund 350 Kilometer südlich von Kairo ereignet.

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