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Was wurde eigentlich aus der geplanten Flüchtlingsinsel des ägyptischen Milliardärs?

Der ägyptische Milliardär Naguib Sawiris sorgte im Sommer 2015 mit seiner Idee für Aufsehen, eine Insel im Mittelmeer kaufen zu wollen, um hunderttausend Flüchtlingen ein neues Zuhause zu geben. Wie weit ist das Projekt inzwischen? Es war eine der positiven Nachrichten des vergangenen Jahres: Naguib Sawiris, ein Milliardär aus Ägypten, ging mit der unorthodoxen Idee an die Öffentlichkeit, eine Insel im Mittelmeer kaufen zu wollen, um rund 100.000 Flüchtlingen aus Syrien dort Wohnraum zu bieten.

Urlaubsland ohne Anschluss

KLM stellt Flüge nach Kairo ein - aber auch mit anderen Fluggesellschaften hat Ägypten Probleme. Sie sind ein verheerendes Warnsignal an mögliche Investoren und schädlich für das Tourismus-Land. Ägypten wirbt um Touristen und Investoren, da trifft das Land die Nachricht hart: Die niederländische Fluggesellschaft KLM stellt ihre Verbindungen nach Kairo im Januar ein - aus wirtschaftlichen Gründen, wie das Unternehmen mitteilt.

Aldiana: Vorerst kein Club in Ägypten

Aldiana hat die Pläne begraben, im Laufe des Winters wieder über einen Club in Ägypten zu verfügen. Ursprünglich sollte zum Ende dieses Jahres in Marsa Alam eine neue Anlage in Betrieb gehen – doch daraus wird nichts. „Aufgrund der politischen Situation in Ägypten“ würden die Bauarbeiten seitens des ägyptischen Eigentümers der Anlage in Marsa Alam „nicht mit Hochdruck verfolgt“, heißt es auf Anfrage von touristik aktuell. Entsprechend gebe es „nur geringfügige Baufortschritte“. Eine Eröffnung der Anlage werde „mit Aldiana 2017 nicht erfolgen“.

Das ist unfair und unseriös

Orascom-Gründer Samih Sawiris klagt, dass es im Unterschied zu anderen Ländern für Ägypten diverse Reisewarnungen gebe. Derweil hat er in Andermatt privat rund eine halbe Milliarde Franken investiert. Der 57-jährige Unternehmer stammt aus einer der reichsten Familien Ägyptens. Sein Vater legte 1972 den Grundstein zum Oras­com-Imperium. Samih Sawiris’ Firma baut weltweit Ferienorte, der grösste befindet sich im ägyptischen El Gouna am Roten Meer.

Hansa Meyer Global mit eigener Niederlassung in Ägypten

Nachdem Hansa Meyer Global in der ägyptischen Hauptstadt Kairo bereits seit 13 Jahren mit einem Representation Office vertreten ist, wurde nun eine eigene Niederlassung gegründet. Mit der Hansa Meyer Global Egypt, LLC. stärkt die Hansa Meyer Global Gruppe die Präsenz im nördlichen Afrika. Die Gründung in Ägypten ist Teil der Unternehmensstrategie, an den strategisch wichtigsten Orten der Welt lokal präsent zu sein. Ägypten ist mit seiner Lage am Mittelmeer, dem Roten Meer und den angrenzenden arabischen und afrikanischen Staaten perfekt geeignet, um im Sinne der Kunden zu agieren.

Ägypten verbietet das Aufstellen von Statuen

Grund sind Proteste gegen "sexuell belästigte Märtyrermutter" und "Frankenstein-Nofretete" Ägypten verbietet das Aufstellen von Statuen in der Öffentlichkeit. Ab sofort dürfen nur mit Genehmigung der Regierungsbehörden Standbilder im öffentlichen Raum platziert werden. Der ägyptische Regierungschef Sherif Ismail sagte, es sei in Zukunft verboten, "Statuen oder Wandgemälde auf öffentlichen Plätzen anzubringen oder zu renovieren, außer nach einer Prüfung der Ministerien für Altertümer und Kultur".

In Ägypten müssen sich die Menschen jetzt mit einer App gegen Entführung schützen

Aktivisten haben in Ägypten eine App entwickelt, mit der man Angehörige um Hilfe rufen kann, wenn man entführt wird. Es ist ein neuer Versuch der Jugend, sich gegen eine immer brutalere Diktatur im Land zu schützen – im vergangenen Jahr verschwanden nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen wie der Egyptian Commission for Rights and Freedoms (ECRF) mehrere hundert Menschen spurlos. Viele Aktivisten vermuten die Staatspolizei hinter den Entführungen.

Der Koran schreibt keinen Gesichtsschleier vor

In vielen europäischen Ländern wird derzeit eine "Burka-Debatte" geführt. Im ARD-Interview erklärt ein hochrangiger ägyptischer Islamgelehrter, dass die Grundlagen des islamischen Rechtes muslimischen Frauen nicht den Gesichtsschleier vorschreiben. Die ägyptische Hauptstadt Kairo ist Sitz der Azhar-Universität. Sie ist die wichtigste sunnitisch-islamische Lehreinrichtung. Entsprechend gelten die Rechtsgutachten des Fatwa-Rates der Azhar als allgemeingültig für Sunniten.

Ägypten erleichtert Bau christlicher Kirchen

Mehr als die Hälfte aller religiösen Konflikte in Ägypten hat den Ursprung in einem Streit um den Bau von Kirchen. Dieser ist seit 1856 in einem komplizierten Verfahren geregelt und wurde 1934 per Dekret vom damaligen stellvertretenden Innenminister Ezabi Pasha noch einmal verschärft. Die Hürden kamen fast einem Verbot gleich. Die diskriminierende Behördenpraxis habe zur Verbreitung einer sozialen Kultur geführt, die die Präsenz von Kirchen oder sogar deren Erneuerung ablehnt, hält die Ägyptische Initiative für Persönlichkeitsrechte (EIPR) fest.

Jahrestickets für Monumente

Ab September 2016 plant das ägyptische Altertümerministerium ein Jahresticket für die Besichtigung sämtlicher ägyptischer Museen und Sehenswürdigkeiten anzubieten. Es erlaubt den mehrfachen Besuch derselben Stätten und soll einschließlich der Gräber von Nefertari und Sethos I. 4.400 LE (ca. 445€) kosten. Ohne dese beiden, deren Eintrittspreis allein schon bei je 1.000 LE liegt, sind noch 3.400 LE (ca. 345€) zu bezahlen.

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