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In Kairo verstorbener italienischer Student schwer gefoltert

Italiens Außenminister verschärft Druck auf Ägypten und will Klarheit bezüglich der Todesursache. Die Spannungen zwischen Italien und Ägypten wegen des gewaltsamen Todes des italienischen Wirtschaftsstudenten Giulio Regeni spitzen sich zu. Die in Rom durchgeführte Obduktion der Leiche des 29-Jährigen aus Fiumicello bei Udine ergaben, dass Regeni vor seinem Tod schwer gefoltert worden sei. Er starb an einer Fraktur der Halswirbel in Folge eines schweren Schlags. ...

Ein Ding der Unmöglichkeit

Ägyptens Behörden haben kein Interesse an unabhängigem zivilgesellschaftlichem Engagement – und misstrauen ausländischen Einrichtungen. Rene Klaff, Büroleiter in Kairo, zeichnet nach, warum die Friedrich-Naumann-Stiftung das Land verlässt. Die Pläne lagen bereits in den Schubladen. Im Sommer 2015 sollten 40 Jahre Projektarbeit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Ägypten gefeiert werden. Nur in wenigen Ländern weltweit ist die Stiftung länger tätig.

Zehnjahrestief - Tourismus in Ägypten fällt tiefer in die Krise

Der Verdacht, dass der Absturz eines russischen Urlauber-Airbus über der Halbinsel Sinai durch die Explosion eines eingeschmuggelten Sprengsatzes ausgelöst wurde, erweist sich als wesentlich folgenschwerer für die Tourismusindustrie des Landes als fünf Jahre politischer Unruhen in der Folge des so genannten "Arabischen Frühlings." Nicht mehr als etwa eine Million Touristen haben Ägypten im November und Dezember besucht - das sind 41 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum und die niedrigsten Zahlen in diesen beiden Monaten der Hochsaison seit mindestens 2005.

4.500 Jahre alte Begräbnis-Barke gibt Rätsel auf

Tschechischen Archäologen ist in Ägypten ein einzigartiger Fund gelungen: Die Forscher legten nahe des ägyptischen Pyramidenfeldes Abusir ein Begräbnis-Boot frei, das für mehr als 4.500 Jahre im Sand verborgen lag. Die große hölzerne Barke ist nach Angaben der Wissenschafter in einem ungewöhnlich guten Erhaltungszustand. ... InfoQuelle und mehr

Bitte melden ...

Kleiner Aufruf in eigener Sache : Gibt es unter euch evtl. eine (oder auch mehrere) Kulturbegeiterte, die ca. vom 12.03. - runde 14 Tage in Ägypten (Hurghada, El Gouna, Safaga) ist und Lust hat folgende - organisierte Tour mitzumachen? Als Starttermin ist der 13.3. bis 16.3. angepeilt.

Warum wir reisen sollten. Gerade jetzt

Anschläge auf Hotels, die Bombe in Istanbul, das Gemetzel in Paris – kann man sich überhaupt noch aus Deutschland heraustrauen? Aber ja, meint unsere Autorin – und hört auf ihren lockenden Globus. Ich habe mir vor Kurzem einen Globus gekauft. Meine eigene kleine Welt. Ich kann bestimmen, wie schnell sie sich dreht. Und auch die Richtung. Er war zuerst nur als Dekoration gedacht. Für meinen Schreibtisch. ... Foto/InfoQuelle und mehr

Recycling, el Gouna und der Müll

El Gouna recycelt nach eigenen Angaben etwa 90% des Müllaufkommens der Stadt. Das wollten wir uns genauer ansehen und sind zu der Recyclingfarm im „Industriegebiet“ von el Gouna gefahren. Wobei Industriegebiet oder wir die Gounies sagen „Industrial Zone“ etwas übertrieben scheint. Das Industriegebiet von el Gouna besteht aus der Recyclingfarm, einer Betterie von Blockheizcontainern, die die Notstromversorgung der Stadt sicherstellen und einer Farm die unter anderem auch Oliven erzeugt.

Ägyptens Literaturwelt unter massivem Druck

Über 800 Aussteller präsentieren auf der Buchmesse in Kairo ihre Neuerscheinungen und der Besucherandrang ist groß. Nur das Schreiben kann in Ägypten gefährlich werden. Die Sicherheitsbehörden haben Schriftsteller und Verleger im Visier. Es gab Razzien und vorübergehende Festnahmen. Eigentlich sollte Omar Hazek gerade in Österreich sein. Dort ist vor kurzem sein erstes Buch auf Deutsch erschienen: "In der Liebe des Lebens. Kassiber aus der Haft", so der Titel.

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