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News

Russland und Ägypten einigen sich über Industriepark nahe strategischem Suezkanal

Ein Abkommen zwischen Moskau und Kairo, welches Russland erlaubt, einen Industriepark unweit des strategisch wichtigen Suezkanals zu eröffnen, steht diese Woche vor der Unterzeichnung. Dies teilte das ägyptische Handelsministerium mit. Das Abkommen wird russischen Unternehmen künftig nicht nur einen Standortvorteil gewähren, sondern auch Produktionskosten für Humankapital deutlich vergünstigen. ... InfoQuelle und mehr

Interview mit dem ägyptischen DJ Mohammed Safi

Stimme des Volkes - Kairo ist das Mekka der arabischen Underground- und Independent-Musikszene, in der der Geist der Revolution von 2011 noch fortlebt. Doch Regierung und Musikgewerkschaft versuchen über bürokratische Hürden, Bands einzuschüchtern und kritische Liedtexte zu unterbinden, wie der DJ und Musiker Mohammed Safi im Gespräch mit Claudia Mende berichtet.

Mohammed Safi, was haben Sie als DJ in letzter Zeit gemacht?

Ägypten baut Sisity

Ein Zwischenstopp auf der schmalen Autobahn zwischen Kairo und Suez am Roten Meer offenbart die gewaltige Dimension eines der größten Bauprojekte der Menschheit. Hier, wo eine neue ägyptische Hauptstadt entstehen soll: nichts als Wüste. Exakt 45 Kilometer entfernt von der letzten Trabantenstadt Kairos erstrecken sich Sand und Geröll bis zum Horizont. Keine Strommasten, keine Wasserquellen.

Es ist wieder politischer Winter in Ägypten

Als der Arabische Frühling vor fünf Jahren in Ägypten die jahrzehntelange Präsidentschaft Mubaraks beendete, hofften viele Menschen auf eine bessere Zukunft. Doch es kam anders: Das Land ist in eine Repression zurückgefallen, Opposition und Aktivisten wurden verfolgt, die Presse ist unfrei. Am Morgen des 25. Januar 2011 hatte Eman Helal noch mit ihrem Chef gescherzt. Ein Protest im Stadtzentrum. Hier im Kairo des autoritären Machthabers Husni Mubarak. Das werde ja bestimmt ein Riesending.

Umbruch oder alles beim Alten?

Als der arabische Frühling 2011 in Ägypten die 30 Jahre währende Präsidentschaft Muburak beendet, hoffen viele im Land auf eine Zukunft in Freiheit. Doch fünf Jahre und hunderte Tote später, stagniert das Land in seiner Entwicklung. Zwar hatte es bereits vor 2011 Streiks und kleinere Demonstrationen an mehreren Orten gegeben, aber an diesem 25. Januar gingen viele Ägypter zum ersten Mal in ihrem Leben auf die Straße. Zehntausende folgten dem Aufruf, später Millionen.

5. Jahrestag Landesweite Proteste angekündigt

Am 25. Januar 2011 hatten in Kairo Massendemonstrationen begonnen, die später zum Sturz des langjährigen Machthabers Mubarak führten. Der heutige Präsident, Al-Sisi, steht in seinem Land weiter unter Druck. Nach zahlreichen Razzien und Festnahmen in den vergangenen Tagen haben die Muslimbrüder für heute zu landesweiten Protesten gegen den Präsidenten aufgerufen. In einer Fernsehansprache appellierte Al-Sisi an seine Landsleute, in der Politik mehr Geduld und Weitsicht zu zeigen.

5 Jahre nach der Revolution

Die zerschlagenen Träume der ägyptischen Jugend - Am Montag jährt sich die ägyptische Revolution zum fünften Mal. In Kairos Innenstadt durchsuchen Polizisten Wohnungen und Kulturinstitutionen. Das Regime wirkt paranoid. Es begann alles harmlos. Ein Mann in Zivil klingelte an der Tür des kleinen Kulturzentrums in der Innenstadt von Kairo und behauptete, ein Studio zur Miete zu suchen. Etwas später kehrte er jedoch in Begleitung von acht Polizisten zurück, alle in Zivil.

Besuch im TT 34 - Grab des Monthemhet

Durch eine wunderbare Freundschaft mit einem Ehepaar in El Gouna kam im November 2015 ein nicht alltägliches Treffen mit dem Bruder des Ehemannes zustande. Auf einer Einkaufsfahrt ins Handwerkerviertel Hurghadas, erzählte ich meinem Freund Moussa von den Plänen nach Luxor und Abydos zu fahren. Worauf er meinte: Conny, wenn du nach Luxor fährst kannst du meinen Bruder besuchen, er ist seit ein paar Wochen wieder dort, ich habe gestern erst mit ihm telefoniert.

Ägyptens Außenminister Schukri: "Wir sind die Opfer"

"Der Tourismus in Ägypten hat bereits genug Schaden genommen. (..) Die Hauptlast tragen die Ägypter. Wir sind hier die Opfer," so der ägyptische Außenminister in einem exklusiven DW Interview mit Tim Sebastian. Nicht erst seit den jüngsten Angriffen in Hurghada und Kairo gehen die Einnahmen im ägyptischen Tourismussektor drastisch zurück. Der Absturz einer russischen Passagiermaschine mit 224 Toten über der Sinai Halbinsel im Oktober 2015 hat Ägypten besonders schwer getroffen. Russland und die internationale Gemeinschaft gehen von einem Terroranschlag aus.

Golf-Allianz am Kauf von Hotels am Roten Meer interessiert

Ein hochrangiger Tourismusbeamter der ägyptischen Tourismusvereinigung (ETF) hat offenbart, dass eine Allianz saudi-arabischer und kuweitischer Investorenversuchen einige Resorts und Hotels in Hurghada und Marsa Alam zu erwerben. Die Investmentangebote liegen zwischen 400 und 500 Millionen US-Dollar im Jahr 2016.

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