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Kairo

Der ägyptische Patient

Nur Spenden machen es möglich: Die Innere Abteilung der Uni-Kinderklinik Abu el Rish in Kairo wird umgebaut. Der Blick von Hoda D. streift verzweifelt durch den überfüllten Krankenhausflur. Lange Warteschlangen haben sich vor den Schaltern gebildet. Viele haben es sich auf dem Boden bequem gemacht. Einige unterhalten sich, essen Kekse und trinken Tee. Andere dösen vor sich hin. Kinder laufen herum, spielen Verstecken. Einige weinen. Hoda D. sieht die Krankenschwester, die schüttelt den Kopf. Seit drei Stunden wartet sie nun schon auf ihre Bluttransfusion.

Angst vor dem Staat

n Ägypten leben Geflüchtete meist in prekären Verhältnissen. Ein Beispiel aus Kairo zeigt warum Die Hauptstraße des informell errichteten Viertels im Südosten Kairos ist ungepflastert, der Strom in einem ganzen Häuserblock ausgefallen. Doch die Mieten sind günstig. Auch deshalb haben sich hier zahlreiche Flüchtlinge und Migranten niedergelassen, denn deren Brieftaschen sind oft klamm. An einem Friseursalon wartet Mahmoud, der seinen richtigen Namen nicht nennen will – aus Angst vor Problemen mit den ägyptischen Behörden. ...

Leben in der Megacity Kairo

Smog, Lärm, Dreck - Alle 20 Jahre beraten die Vereinten Nationen bei einem Weltsiedlungsgipfel über die drastische Verstädterung der Welt. Was bisher nicht verhindert hat, dass die Entwicklung immer so weiter geht. Am Ende stehen dann Megastädte in denen Millionen Menschen in Armut leben und sich die Luft kaum mehr atmen lässt. Am 17.10.

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